Schöpfungstexte 11 ree 2

Schöpfungsbericht

Am Anfang war Gott.

Unfassbar. Allgegenwärtig. Überdimensional.

Aber allein.

Wurde zum Schöpfer von Universen und Galaxien.

Unendliche Weite.

Doch trotzdem allein.

Schuf Planeten.

Alle unterschiedlich. Alle individuell. Alle besonders.

Noch immer allein.

Ein besonderer Ort – die Erde.

Geteilt in Wasser und Land, umgeben von Flora.

Wieder allein.

Das Wasser brachte die Tiere.

Sehr vielfältig in ihrer Art, befüllten die Erde.

Weniger allein.

Und dann kam der Mensch.

Berufen zum Herrscher über Pflanzen und Tiere-

Nicht mehr allein.

Am siebten Tag ruhte Gott.

Unfassbar. Allgegenwärtig. Überdimensional.

Und nie wieder allein.

                                                                                                              Lena Creutz, Diana Beranek, Gillian Schocker

 

Der Mensch soll das Abbild Gottes sein

- wäre er dann groß oder eher klein?

Nichts von beidem, sondern gleichwertig

- so wie ein Vogel und ein Fisch.

Die Menschen sollen sein die Gottesfreunde

- und die Partner von Gott, das macht ihm Freude.

Adam und Eva hatten einen Komplott.

- Gegen wen? Gegen Gott.

Nach dieser Theorie sind alle gleich viel wert

- sie sollen sich nicht bekämpfen mit Faust oder Schwert.

Gegenseitige Hilfe ist das Gebot

- so kann man andere retten aus Kummer und Not.

Keiner ist besser als ein anderer

- oder mächtiger, das ist doch klar.

Jeder hat etwas Göttliches in sich

- das betrifft alle: Dich und mich.

Und man hat Sehnsucht nach der Wahrheit

- nach Transzendenz, dem einen Guten und Schönheit.

Positive Ausstrahlung ist eine Wichtigkeit

- denn das ist die Bestimmung der Menschheit.

                                                                                                              Anja Tändler, Marie-Charlotte Pischtschan

 

Eines Tages saß Gott in seinem Vorgarten und dachte sich: „I need a hero! I’m holding out for a hero till the morning light!“ Doch dann merkte er, dass out of the dark, the dark, the dark kein morning-light kommen würde. Da entschloss sich Gott, etwas zu erschaffen und es hat ZOOM gemacht.

So entstand unser Sonnensystem mit glühenden Kegeln, die einen burning ring of fire ergaben. Gott kühlte sie ab, sah die Erde und dachte sich: „What a wonderful world“.

Dort erschuf er die Frau, doch merkte er: „Girls just wanna have fun!“. Dann sagte er: „No no no no no no no no no no no no, there’s no limit!” Und er schuf den Mann und alle Frauen riefen: “Halleluja, it’s raining men!”. Er dachte sich: „So soll es sein, so kann es bleiben.“

Doch eines Tages war nichts mehr da und er sagte: „Alles ist vergänglich, und das ist gut so, mein Freund“ „heute zieh‘ ich meine Runden, seh‘ die Welt in Trümmern liegen …“ „It all started with the big bang!“

Hermann Winkler, Moritz Seltner, Hannes Kühn

Unsere Schöpfungsgeschichte für Kinder

Gott schuf die Welt mit den vier Elementen – Feuer, Wasser, Erde, Luft. Er schuf die Welt nicht kubisch, sondern rund, damit die Menschen einen Lebenssinn haben – das Weltumrunden.

Doch es wäre ja witzlos, wenn sie das im Dunkeln täten. Also schuf er die Sonne. Damit auch die Erde eine Aufgabe hat, die sie am Leben hält, muss sie rotieren und dabei die Sonne umkreisen.

Dadurch entstehen Tag und Nacht.

Jeder möchte wichtig sein, deshalb schuf Gott den Mond. So fühlt sich die Erde beachtet, da der Mond um die Erde kreist. Der Mond ist das Nachtlicht und hilft Gott, uns auch in der Nacht zu beschützen.

Was wäre, wenn es kein Wasser gäbe? Wir könnten nicht mehr ins Schwimmbad gehen oder Andere nass machen und wir könnten natürlich nichts trinken und würden sterben. Deshalb machte Gott ganz viel Wasser zwischen das Land.

Mama möchte, dass wir immer schön Gemüse essen. Darum hat Gott einen riesigen Garten auf der Erde angelegt. An einigen Orten ist es wärmer, an anderen kälter, wodurch es viele Arten an Gemüse und Obst gibt – und an anderen Pflanzen natürlich.

Aber wir haben immer noch nichts, was sich auf der Erde bewegt.

Gott schuf also wuselnde Lebewesen – die Tiere.

Einige leben auf dem Land, andere im Wasser. Auch die Katze unserer Nachbarin hat er gemacht. Gott war so groß, dass er ganz viele verschiedene Tiere geschaffen hat. Jetzt sind wir dran.

Gott hat seine ganze Kreativität zusammengepackt und schuf uns als sein Spiegelbild. Weil er es so sorgfältig getan hat, sehen wir, wie lieb er uns hat.

Gott hat sich so viel Mühe gegeben, sodass wir das Erschaffene, also unsere Welt, schützen müssen.

Wenn du eine Legostadt gebaut hast, möchtest du auch nicht, dass sich jemand draufsetzt.

Laura Groß, Maria Kühnel

 

Das Leben entstand,

auf Wasser und Land.

Tag und Nacht,

Großes hervorgebracht.

Aus Himmel und Erde

ein Lebensraum werde.

Aus Winden, die weh’n

Landschaften entsteh’n.

Ein Lebenskreislauf,

der Verantwortung braucht.

Doch wer ist Schöpfer?                                                                                              Angelina Weiß, Carolin Buner

 

Am Anfang war das Wort.

Dies Gotteswort lebt weiter fort.

Doch dank Entdeckung der Wissenschaft

Entdecken wir eine neue Kraft.

Gott und Wissen zu vereinen,

kann zunächst sehr schwer erscheinen.

Doch was nur leider keiner versteht,

ist dass es gar nicht darum geht.                                                             Lennart König

Mit den Simpsons und Futurama

gibt es neue Sichten auf dieses Drama.

Schau um dich, sieh glasklar. Fata Morgana.

Alles kein Drama, Hakuna Matata.                                                         Lennart König