Buongiorno!

Voller Vorfreude trafen sich alle am Sonntag Nachmittag, die Koffer voll bepackt, bereit für das große Abenteuer. Die Aussicht auf eine 20-stündige Busfahrt konnte unsere Laune nicht trüben.
Dann, endlich, nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf und steifen Gliedmaßen erreichten wir die antike Stadt und wurden von warmen Sonnenstrahlen empfangen. Gleich ging es auch schon los mit unserem obligatorischen Programm: Wir stiegen hinab in die Unterwelt Roms, die Katakomben. In unterirdischen Gängen und Galerien liefen wir durch die ehemaligen Grabstätten.
Schließlich war es an der Zeit, unsere Unterkunft zu beziehen. Diese bestand aus niedlichen Bungalows am Rande der Stadt. Am Abend machten wir uns nochmal auf, um endlich Rom zu erkunden. Auf den Spuren des Filmes „Illuminati“ liefen wir durch die Stadt, gelangten durch das Nordtor auf die Piazza del Popolo und besichtigten die Kirche Santa Maria del Popolo. Von dem Hügel Pincio aus bot sich uns ein gigantischer Blick über Rom. Wir liefen die 138 Stufen der Spanischen Treppe hinunter und kamen bei dem eindrucksvollen Trevi-Brunnen an, in dem jeden Tag tausende Münzen landen, weil das Besuchern garantiere, nach Rom zurückkehren zu dürfen.
Am nächsten Tag setzten wir unsere Stadtführung fort. Erstes Ziel war das berühmte Kolosseum. Das größte Amphitheater der Welt ragte mit 48 Metern vor uns auf und bot einen monumentalen Anblick. Auch von innen ließ uns das fast 2000 Jahre alte Gebäude staunen. Weiter ging es auf den Palatin, einen der sieben Hügel Roms, auf dem der Legende nach Rom gegründet wurde. Wir konnten auch die Ruinen des Forum Romanum sowie des Circus Maximus besichtigen. Nach einer köstlichen Pizza und einem herrlichen Eis, was in Italien natürlich nicht fehlen darf, besuchten wir noch das Pantheon, gebaut als ein allen Göttern gewidmeter Tempel und nun ebenfalls eine wunderschöne Kirche. Dann führte unser Weg am Ufer des Tibers entlang zur Engelsbrücke und der Engelsburg.
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Pompeji, der antiken Stadt, welche 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs untergegangen ist und als Ruinen-Stadt erhalten wurde. Die verlassenen Häuser und einsamen Straßen boten einen Einblick in das Leben der antiken Zeit und erzählten das schreckliche Ende dieser Stadt mit all seinen Einwohnern.
Oben auf dem Krater des Vesuvs angekommen, tauchten Gewitterwolken am Himmel auf und ergaben zusammen mit dem Ausblick auf die Küste und dem Geruch von Schwefel, der den Fumarolen entwich, ein phänomenales Erlebnis.
Der nächste Tag beinhaltete den Besuch der Vatikanischen Museen. Im kleinsten Staat der Welt liegt eine riesige Schatzkammer. Und das ist sie wirklich: Jeder Raum ist prächtig verkleidet, an den Decken finden sich Fresken, an den Wänden prachtvolle Gemälde, kunstvoll gestaltete Figuren und Säulen, wo man auch hinblickt. Eine gigantische Schönheit im Übermaß.
Von der Kuppel des Petersdoms bot sich eine atemberaubende Sicht über den Petersplatz und ganz Rom.
Den Nachmittag verbrachten wir an einem idyllischen Strand in Ostia und manche gingen sogar in den Wellen des Mittelmeers bei sportlichen 15° Wassertemperatur baden.
Nun war auch schon der letzte Tag unserer Reise gekommen. Auf der Fahrt Richtung Heimat legten wir noch einen Stopp in Florenz ein. Wir schlenderten durch die verträumten Gassen und genossen ein letztes Mal die italienische Atmosphäre. Zum Abschied blickten wir noch einmal von der Piazza Michelangelo über Florenz in der Abendstimmung. Dann stiegen wir in unseren Bus. Es war eine unvergessliche Reise mit wunderschönen Erlebnissen, genialen Momenten und unbeschreiblichen Eindrücken, die für immer in unseren Herzen bleiben…
Elisabeth Böhme, Klasse 10/3

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