Elternrat Strukturen

Struktur und rechtliche Basis
Der Elternrat des J.-G.-Herder-Gymnasiums Pirna hat seit der Wahl der Vorsitzenden und der Vetreter für die Schulkonferenz im Schuljahr 2012/13 gemäß der geltenden Geschäftsordnung einen Vorstand, der sich aus den gewählten Personen (Vorsitzender und stellvetretender Vorsitzender sowie 4 Vertreter für die Schulkonferenz) zusammensetzt. Dieser Vorstand versteht sich zum einen als Ansprechpartner für Eltern, Schüler, Schulleitung und Schulträger, zum anderen als ein Gremium, welches Entscheidungen und Beschlüsse vorbereitet.
 

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Allgemeine Grundlagen der Elternmitwirkung
(Quelle: Wikipedia)

Die abstrakt-oberste Grundlage der Elternmitwirkung in Sachsen leitet sich neben Bürgerrechten aus dem Grundgesetz im Speziellen von der Sächsischen Verfassung ab (Art. 86(2). In der weiteren Gesetzgebung regelt die verfassungsrechtlich begründete Elternmitwirkung das Sächsische Schulgesetz (§ 43, 45-49), die Elternmitwirkungsverordnung/EMVO (bes. § 15) und partikular die Rechtsverordnungen für die Schultypen (Schulordnung Grundschulen/SOGS, Schulordnung Mittelschulen Abschlussprüfungen/SOMIAP, Schulordnung Gymnasien/SOGY (§ 19(4)), Schulordnung Förderschulen/SOFS) sowie die Schulkonferenzverordnung/SchulKonfVO (§7(3)). Ferner ergibt sich aus der Schulnetzplanungsverordnung/ SchulnetzVO (§4) ein übergeordnetes Anhörungsrecht.

Die Schulkonferenz ist im Normalfall paritätisch mit vier Vertretern von Eltern, Schülern und Lehrern zusammengesetzt. Der Schulleiter hat kein Stimmrecht und ist Vorsitzender vom obersten Gremium seiner Schule. Der Elternratsvorsitzender ist Kraft Amtes sein Stellvertreter (stimmberechtigt). Entsprechend dieser Grundlagen ‘haben die Eltern das Recht und die Aufgabe, an der schulischen Erziehung und Bildung mitzuwirken’ (SchulG § 45). Die Mitwirkung dient dem Zweck, den Ausgleich und die Koordination als kontinuierlichen Vorgang zwischen Staat und Eltern zu gewährleisten. Der Elternrat ist ein Organ der Schule, handelt in Erfüllung seiner Aufgaben weisungsfrei und ist allein den Eltern verpflichtet. Es ist damit u.a. beabsichtigt, dass Eltern im Frühstadium von Entscheidungsprozessen ihre Auffassung zur Geltung zu bringen und durch Mitgestaltung Einfluss zu nehmen.
 
Strukturell gliedert sich die Elternmitwirkung in Form von Elternvertretungen in Schuleinrichtungen und Kindertagesstätten, in Kreiselternräte und dem Landeselternrat. Letzterer entsendet gewählte Vertreter in den Bundeselternrat.
 

 

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