Wasserlager 2017

Wir trafen uns am Montagmorgen um 07:15 in Pirna am Bahnhof. Dort stimmten wir uns dann auch schon das erste Mal mit lauter Musik ein, allerdings nicht zur Freude aller mitfahrenden Fahrgäste. Vom Dresdner Hauptbahnhof aus fuhren wir mit dem ICE nach Leipzig. Durch unterschiedliche Beschäftigungen verging auch die Fahrzeit schnell. Am Leipziger Hauptbahnhof mussten wir dann ein letztes Mal umsteigen, um nach Rackwitz zu kommen. Vom Bahnhof in Rackwitz wurde unser Gepäck von Eric abgeholt und in das „ALL-on-SEA Camp Sport Resort“  gebracht. Wir haben den Weg dahin zu Fuß zurückgelegt, natürlich alles wieder mit lauter Musik.
Dort angekommen, bezogen wir erst einmal unsere Tenthäuser und bekamen unsere „VIP Bänder“. Anschließend erkundeten wir die Umgebung. Pünktlich 12:00 gab es dann das von allen erwartete Mittagessen, von dem alle begeistert waren. Dann hieß es auch schon das erste Mal „rein in die Neos“, was eine Wissenschaft für sich war. Letztendlich haben es aber alle geschafft und es ging in den Wasser Fun Park. Auf dem Weg dahin kam Herr Blankenhagen auf die Idee, man kann ja auch hin schwimmen. Schließlich sind wir ja das Sportprofil. Danach waren alle glücklich, als sie endlich am Wasser Fun Park angekommen waren. Vor jeder Aktivität, die wir gemacht haben, bekamen wir eine kurze Einweisung. Im Wasser Fun Park wurden dann Backflips und Saltos gemacht. Es wurde geklettert, einfach nur gechillt, geschwommen und ab und zu auch mal der ein oder andere ins Wasser geschmissen. 18:00 gab es dann erst einmal eine Stärkung. Danach hatten wir die Wahl zwischen SUP (Stand Up Paddling) und Beachvolleyball spielen. Ein Großteil entschied sich für SUP fahren. Damit hieß es auch wieder rein in die Neoprenanzüge, Schwimmweste an und der Einweisung genau zuhören. Nachdem wir alles eingestellt hatten, ging es auf den Schladitzer See und einmal auf die andere Seite und wieder zurück. Dabei sind auch einige ganz zufällig ins Wasser gefallen. Moritz und Vincent spielten in der Zeit alleine Beachvolleyball. Abends saßen wir in großer Runde zusammen, haben das Spiel „Werwolf“ gespielt und Musik gehört. Inzwischen hatten sich auch die Lehrer mit unserem Musikgeschmack mehr oder weniger abgefunden.
Der Dienstag begann mit mehr oder weniger ausgeschlafenen Schülern. Was sich beim Frühstück, welches es 09:00 gab, allerdings änderte. Durch den starken Wind mussten wir den Plan für diesen Tag ändern. Nach dem Mittagessen haben wir ein Beachvolleyballturnier gespielt. Jeder gegen jeden. Die Teams durften wieder selber gewählt werden. Und der Spaß sollte auch nicht fehlen. So wurden die Spiele durch Schlager, Tech, Pop… begleitet. Auch die Wasserversorgung der Spieler wurde dem Auswechselspieler des 4-er Teams gestattet. Das Endspiel bestand aus dem Siegerteam der Schüler Antonia, Tim B. und Tim S. gegen Herrn Blankenhagen und Frau Koch. Am Ende gewannen die Schüler!!! Den Rest des Tages konnten wir unsere freie Zeit selber gestalten. Dabei waren unsere Lehrer auch sehr flexibel. Nach dem Abendessen waren wir SUP fahren. Dies aber auf eine andere Art und Weise als am Vortag. Wer ist schneller? Jungs oder Mädchen? Die Jungs bauten aus 5 SUPs in kurzer Zeit ein Floß, bei den Mädchen hat das schon etwas länger gedauert. Mit 4 Paddeln waren die Jungs unterwegs, die Mädchen dagegen mit 3. Der Start gelang bei beiden ganz gut, kurz danach kamen allerdings schon die Koordinationsprobleme der Mädchen zum Vorschein. Die Boje kam bei beiden Teams immer näher. Während die Jungs alles unter Kontrolle hatten, ging bei den Mädchen das Floß immer mehr in die Brüche. Letztendlich haben die Jungs wie erwartet gewonnen. Die Lehrer haben es sich aber nicht nehmen lassen und noch ein großes Floß zusammen bauen lassen. Dabei haben die Mädchen den Jungs gleich das Koordinieren und Paddeln überlassen und haben so die SUP zusammengehalten. Komischerweise sind wir da alle zusammen mit einem Ganzen, großem Floss wieder angekommen. Woran das wohl lag?! Anschließend haben wir noch 2er-Teams gebildet - natürlich gemischt - und ein Wettrennen veranstaltet. Der eine Teil der Gruppe ist dann mit Herrn Blankenhagen noch mal in den Wasser Fun Park gegangen und der andere mit Frau Koch wieder zurück an Land. Und auch wie am Vortag haben wir uns in Großer Runde zusammengesetzt, uns „Geschichten“ aus der Schule erzählt, ab und zu auch mal getanzt und immer zusammen gelacht.
Am Mittwoch war es dann endlich so weit. Windsurfen und Kanufahren stand an. Dafür waren wieder zwei Gruppen nötig. Beim Windsurfen hatten wir natürlich auch wieder unsere geliebten Neos an. Zu unserer Überraschung ging das Anziehen inzwischen immer schneller. Die erste Gruppe beim Windsurfen hatte viel Glück mit dem Wetter, da am Vormittag noch etwas Wind da war. Trotzdem war es gar nicht so einfach, das Gleichgewicht und dabei das Segel in die richtige Richtung zu halten und nicht an den Strand getrieben zu werden. Nachdem es auch schon verzweifelte Rufe, wie „Was ist das denn für ein Scheiß?“ oder „Ich hab keine Lust mehr!“ gab, half uns Daniel, unser Surflehrer und verriet uns verschiedene Tipps. Zum Ende hin hat er uns alle noch mal mit dem Motorboot auf den See raus gefahren, damit wir dort noch einmal unser Glück versuchen durften. Nach dem Mittagessen haben die Gruppen getauscht. Die Kanu-Gruppe von Frau Koch ging nun zum Windsurfen und die Windsurf-Gruppe von Herrn Blankenhagen fuhr nun Kanu. Das Wetter wurde immer schöner und vor allem immer wärmer. Beim Kanufahren gab es unterschiedliche Kanus, mit diesen fuhren wir an das andere Ende vom See, wo sich auch eine Freilichtbühne befand. Da wir immer unsere Badesachen anhatten, gingen wir dort auch ins Wasser. Anschließend fuhren wir wieder zurück und brachten die Boote wieder an ihren Platz. An Diesen Tag waren wir für unser Abendessen selber verantwortlich. Es stand Grillen auf dem Plan. Also stellten wir aus den Tischen eine große Tafel zusammen und deckten gemeinschaftlich den Tisch. Timm hatte sich als Grillmeister bereit erklärt. Neben Bratwürsten und Steaks gab es auch verschiedene Salate und kleine Brötchen. Außerdem gab es verschiedene Säfte. Nach dem Abendessen ist Frau Koch noch einmal mit Sita, Rike und Kassandra mit dem SUP über den See gefahren, um den Sonnenuntergang aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nachdem es dunkel geworden war, setzten sich alle am Lagerfeuer zusammen und ließen den Abend ausklingen. Wie immer mit Musik. Zudem kamen einige Unterhaltungen auf. Bei Frau Koch und Herrn Blankenhagen gab es außerdem Traubensaft aus Weingläsern… Da das geholte Holz auch leer werden musste, legten wir immer neues drauf, wovon der Sicherheitsdienst nicht so begeistert war und uns daraufhin bat, die Flammen doch etwas kleiner zu halten, bis wir sie dann gegen 01:00 komplett löschten. Außerdem sagte Tim immer wieder, dass er in seine „Furzkapsel“ möchte, da er seinen Schönheitsschlaf braucht. Dadurch sorgte er für großen Diskussionsbedarf.
Trotz der kurzen Nacht waren am Donnerstagmorgen alle wieder halbwegs fit und ausgeschlafen. Ein Großteil fing schon an die Sachen zu packen, um danach weniger Stress zu haben. Dann ging es 09:00 zum letzten Frühstück. Bis 10:30 musste alles fertig sein, also beeilten sich alle, um rechtzeitig die Zelte zur Abnahme zu übergeben. Das Gepäck wurde nach der Abnahme in einem der Tenthäuser verstaut. Vor dem Mittagessen stand noch das Drachenbootrennen an. Die Teams blieben dieselben vom Vortag. Nun mussten nur noch die Trommler festgelegt werden. Der Steuermann wurde von den zwei Angestellten übernommen, welche uns auch die Taktiken beibrachten, wie wir das Drachenboot fahren. Nachdem wir alles aufgebaut hatten und die Boote im Wasser waren, mussten nur noch die Spinnen entfernt werden…! Dann ging es los. Wir hatten noch ein paar Probeversuche und steuerten dann auf die Startlinie zu. Auf eins ging es los. Zwei verschiedene Boote mit zwei verschiedenen Taktiken. Letztendlich gewann das Boot von Herrn Blankenhagen zusammen mit Fabienne, Luisa, Sita, Kassandra, Timm, Tim S., Tim B., Felix und Jonas. Danach gab es allerdings noch das Tauziehen, was das Team von Frau Koch mit Pauline, Carolin, Linda, Rike, Antonia, Moritz, Georg, Vincent, Josef und Tobias ganz klar gewonnen hat. Zum Schluss mussten die Trommler Antonia und Kassandra noch baden gehen, ob gewollt oder nicht. Das letzte Mittagessen stand an und alle waren zu tiefst erschüttert, dass es saure Eier gab… Zum Schluss ging es ein letztes Mal auf den See SUP fahren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich immer alle an die Sicherheitsanweisungen gehalten… doch dann war einer der Meinung, wir fahren ja eh heute nach Hause - da ruft Frau Koch schon nicht meine Eltern an… Derjenige ist ohne Weste auf einem umgedrehten SUP gefahren! Ausgerechnet Herr Blankenhagen. Danach konnten wir auch noch einmal in den Wasser Fun Park, mussten aber nicht. Es wurde alles fertig gemacht, die Sachen ins Auto geladen und Eric hat sie uns an den Bahnhof gefahren. Wir sind natürlich gelaufen. Sind ja das Sportprofil… Am Leipziger Hauptbahnhof hatten wir eine längere Pause, wo Zeit war, sich noch etwas zum Essen zu kaufen. Dann ging es mit der Regionalbahn nach Dresden und von dort aus mit der S-Bahn noch Pirna an den Bahnhof.
Es waren schöne Tage, aus denen alle neue Erkenntnisse auch über die ausgeübten Wassersportarten hinaus mitnehmen, z.B. dass es bei Mädchen im Zimmer immer unordentlich ist, auch wenn sie zu 9 sind und die Jungs nur zu 5. Fast alle haben Gefallen an „Tech“ gefunden, „Wir werden alle sterben…“ (Das Lied ist bei uns hoch und runter gelaufen, selbst die Lehrer hatten einen Ohrwurm), zum Schlafen geht’s in die „Furzkapsel“… (Zitat Tim S.) und vieles mehr…! Wir hatten alle eine schöne Zeit, und bedanken uns, dass uns die Lehrer so viel ermöglicht haben. Die Zeit verging viel zu schnell, aber dafür haben wir sie sehr intensiv genutzt.

Kassandra Große (9/4)

Diese positiven Eindrücke können seitens der beiden Sportlehrer absolut bestätigt werden. Es war ein tolles Wasserlager mit entspannten Schülern bei nahezu optimalen Bedinungen, an das sich alle gern zurückerinnern werden.

S. Koch und S. Blankenhagen

-verwantwortliche Sporlehrer-

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