Am fünften Februar 2026 besuchte uns der Autor Jean-Philippe Devise bereits zum zweiten Mal. In mehreren Lesungsrunden stellte er den Französischklassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 je eine Geschichte aus seinen Werken vor. Herr Devise ist für seine besonderen zweisprachigen Bücher bekannt, in denen er Kurzgeschichten parallel auf Deutsch und Französisch verfasst, was den Zugang zur Sprache sehr erleichtert.

Die Gestaltung der Lesungen war dabei sehr lebendig und interaktiv. Anstatt nur zuzuhören, wurden wir aktiv in die Geschichten einbezogen, indem Herr Devise uns immer wieder nach unseren Vermutungen zum weiteren Handlungsverlauf fragte. Die Texte wurden abwechselnd in beiden Sprachen vorgetragen. Besonders bei den französischen Passagen achtete Herr Devise darauf, uns nach verwendeten Vokabeln oder Sprichwörtern zu fragen und uns neue beizubringen, unter anderem „Aucune idée“, was so viel wie „keine Ahnung“ bedeutet und vielen unserer Klasse Freude bereitete. Schwierige Redewendungen wurden uns geduldig erklärt und erläutert, sodass wir dem Geschehen gut folgen konnten.

Was uns besonders in Erinnerung geblieben ist, war das offene und freundliche Auftreten des Autors. Nach den Geschichten nahm sich Herr Devise viel Zeit für uns und beantwortete alle unsere Fragen sehr bereitwillig und mit viel Freude. Es war eine schöne Erfahrung, die französische Sprache einmal auf diese Weise zu erleben und einen so direkten, persönlichen Einblick in die Arbeit eines Autors zu bekommen. Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut.

Peter Groß 10/2

Der zweite Schulwettbewerb von „Jugend debattiert“ fand am 24.02.2026 statt. Aus allen achten Klassen durften jeweils zwei Debattantinnen und Debattanten sowie acht Jurierende am Halbfinale teilnehmen. Die Spannung stieg, als ausgelost wurde, wer die Pro- und Contra-Seite vertreten würde.
Aufgeregt ging es in die 20-minütige Vorbereitungszeit für die erste Debatte mit dem Thema: „Soll es am Herder-Gymnasium ein verpflichtendes soziales Praktikum geben?“ Im Anschluss an die vielseitigen Debatten warteten die Schülerinnen und Schüler gespannt auf die Rückmeldungen der Jurierenden. Aus dem Halbfinale qualifizierten sich Sophie (8/2), Louise (8/2), Emilia (8/3) und Ida (8/3) und bereiteten sich auf das Finale mit dem Thema „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ vor.

Nervös begaben sich die vier Schülerinnen auf die Bühne der kleinen Cafeteria, aber bereit, alles zu geben. Nach einer fesselnden Debatte, die vor allem vom großen Kenntnisstand der Schülerinnen lebte, mussten die Jurorinnen und Juroren die schwere Entscheidung treffen, welche Debattantin Sophia (9/1) zum Regionalausscheid am 17.03.2026 in Heidenau begleiten würde. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich Emilia (8/3) schlussendlich durchsetzen konnte.

  1. Emilia (8/3)
  2. Sophie (8/2)
  3. Louise (8/2)
  4. Ida (8/3)

Rückblickend war es ein sehr aufregender, teilweise nervenaufreibender, aber vor allem toller Tag für alle Teilnehmenden. Wir wünschen allen Qualifizierten viel Erfolg in der nächsten Runde des Wettbewerbs.

    Bei der 26. Schulschach-Meisterschaft am Samstag, 14. März 2026, gewannen folgende Schüler als Team unseres Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums.

    Teilnehmer waren:

    Oscar Englisch Kl. 6/4
    Edwin Schulle Kl. 6/4
    Hendrik Krause Kl. 6/4
    Darian Fodermeyer Kl. 8/2
    Nick Drexler Kl. 8/2
    Nikita Felchle Kl. 8/2
    Valentin Burkhardt Kl. 8/1 und
    David Le Kl. 9/2

    Sie gewannen den Schach-Pokal für das beste Gymnasium innerhalb des Landkreises Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.


    Unseren herzlichen Glückwunsch!

    Am 1. April 2025 fand im Dresdner Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Gymnasium das Regionalfinale des Wettbewerbs „Jugend Debattiert“ der Altersgruppen 1 und 2 für die Region Elbtal statt. Das Herder-Gymnasium war in beiden Altersklassen vertreten.

    Zunächst nahmen alle Debattanten an zwei spannenden Qualifikationsrunden teil, welche hinter verschlossenen Türen durchgeführt wurden. Dabei lautete das zuerst 4-mal zeitgleich zu debattierende Thema „Soll das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden?“ und nach einer kurzen Pause und entsprechender Vorbereitungszeit das zweite Thema „Soll eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder eingeführt werden?“

    Clara Kleint, Hanna Richter und Sophia Schade haben begeistert debattiert, während Levinia Kurze und Sophie Peschel als Juroren eine tragende Rolle bei der Auswahl der Finalisten übernommen haben. Bewertet wurde nach einem Punktesystem bei dem die gesamte maximal erreichbare Punktzahl bei 120 Punkten lag. Vor der Bekanntgabe der Finalisten, wurden alle an ein Buffet eingeladen, welches die Koch AG des Tschirnhaus-Gymnasiums vorbereitet hatte. Frau Schwarz, die Regionalkoordinatorin, gab einige Zeit später in der Aula die Finalisten bekannt. Zu diesen gehörten auch Clara, als Debattantin und Levinia als Jurorin. Sophia hat die Qualifikation ins Finale leider knapp verpasst, da in der Kategorie, welche für die Platzierung ausschlaggebend war wenige Punkte gefehlt haben. Hanna hatte es leider ebenfalls nicht geschafft, die benötigte Punktzahl zu erreichen, um ins Finale einzutreten.

    Platzierung nach den Qualifikationsrunden:

    1. Levi Minkner (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden)--99 Punkte - Qualifiziert fürs Finale
    2. Clara Kleint (Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Pirna-Copitz)--94 Punkte - Qualifiziert fürs Finale
    3. Alina Marie Küpper (Pestalozzi-Gymnasium Heidenau)--92 Punkte - Qualifiziert fürs Finale
    4. Sören Sieber (Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Gymnasium)--92 Punkte - Qualifiziert fürs Finale
    5. Sophia Schade (Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Pirna-Copitz)--92 Punkte - Nicht Qualifiziert

    Den Finalisten wurden ihre Positionen mitgeteilt, damit sie sich entsprechend dieser auf das im Regionalfinale zu debattierende Thema „Sollen Städte und Gemeinden, verpflichtet werden Maßnahmen gegen Einsamkeit zu ergreifen?“ vorzubereiten.

    Im Anschluss der spannenden und thematisch sehr tiefgründigen Debatte zog sich die Jury bestehend aus Lehrern und Schülern zur Beratung zurück, um die Debattanten gemessen an ihrer Leistung zu Platzieren. Dabei haben für Clara leider wenige Punkte für den Einzug in den Landeswettbewerb gefehlt.

    1. Levi Minkner (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden)                      Qualifiziert f. Landeswettbewerb
    2. Sören Sieber (Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Gymnasium)                 Qualifiziert f. Landeswettbewerb
    3. Clara Kleint (Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Pirna-Copitz)                             Nachrückerin f. Landeswettbewerb
    4. Alina Marie Küpper (Pestalozzi-Gymnasium Heidenau)                                 Nicht Qualifiziert

    Der Regionalwettbewerb von Jugend Debattiert war eine lehrhafte Veranstaltung für alle Beteiligten, Debattantinnen, Jurorinnen und Lehrerinnen, die noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird und zu zahlreichen persönlichen und leistungstechnischen Weiterentwicklungen geführt hat. Doch es war mehr als nur ein Wettkampf. Es war ein interaktiver Austausch junger Stimmen, die zeigen, dass Argumentation, Respekt und Ehrgeiz Hand in Hand gehen können. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, welchen Stellwert sprachliche Bildung und gesellschaftliches Engagement im schulischen Alltag haben.

    Auch zum Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ am 2. Mai 2025 durfte sich das Herder-Gymnasium auf den Weg nach Dresden machen. Nach dem erfolgreichen Regionalentscheid nahm Clara Kleint als Nachrückerin an der Veranstaltung im Romain-Rolland-Gymnasium teil. Auch wenn sie an diesem Tag nicht zum Einsatz kam, war ihre Anwesenheit Teil eines rundum gelungenen gemeinsamen Erlebnisses. Levinia Kurze unterstützte als Jurorin zwei spannende Vorrunden in der Altersklasse I mit großem Engagement und sicherem Blick für faire Bewertungen. Sophia Schade begleitete das Team als interessierte Zuhörerin und zeigte damit, wie stark der Zusammenhalt innerhalb unserer Schulgemeinschaft ist.

    Ein besonderes Highlight des Tages war das abwechslungsreiche und liebevoll vorbereitete Buffet, das den Austausch unter den Schulen förderte. Gut gestärkt ging es für die Finalistinnen und Finalisten weiter in den Sächsischen Landtag – eine besondere Kulisse für die Debatten auf Landesebene. Auch wenn das Herder-Gymnasium diesmal nicht mit eigenen Debattierenden im Finale vertreten war, blicken wir stolz auf die Leistungen unserer Teilnehmenden zurück und nehmen viele wertvolle Eindrücke mit. Der Tag war nicht nur eine Bereicherung für die rhetorischen Fähigkeiten, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis für alle Beteiligten.

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